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Informationen



Anreise

Die Höllentalklamm liegt in der Nähe von Grainau, dem Dorf direkt am Fuß der Zugspitze. Aus Richtung München kommend, halten Sie sich nach dem Farchanter Tunnel auf der rechten Spur in den Garmischer Stadtteil. Hier folgen Sie einfach dem Verlauf der Hauptstraße und folgen der Ausschilderung nach Grainau.

Aus Richtung Innsbruck kommend, halten Sie sich am Partenkirchener Rathausplatz auf der linken Spur Richtung Garmisch/Grainau. Auch hier folgen Sie einfach dem Hauptstraßenverlauf.

Sie haben nun die Möglichkeit entweder direkt vom Haus Hammersbach am Fuß des Waxensteins aus Ihre Tour zu starten oder vom Grainauer Dorfplatz. Parkplätze stehen überall zur Verfügung. Aber auch mit dem Bus bzw. der Zugspitzbahn erreichen Sie die Ausgangspunkte der Höllentalklamm-Tour.

Vom Haus Hammersbach aus führt der Wanderweg direkt am Hammersbach entlang ca. 2,7 km und ca. 300 Höhenmeter zur Klammeingangshütte (1047m).




Öffnungszeiten

Die Höllentalklamm ist nur in der schneefreien Jahreszeit zugänglich. Je nach Witterung wird die Klamm im Mai eröffnet und Ende Oktober wieder geschlossen. Für aktuelle Informationen beachten Sie bitte die Angaben auf der Webseite des Deutschen Alpenvereins.

Da die Höllentalklamm direkt zwischen zwei Gebirgskämmen liegt und von beiden Seiten jeweils 3 große Lawinengebiete in die Klamm führen und schon Schneemassen von bis zu 70m Höhe gemessen wurden, ist eine Begehung der Schlucht im Winter leider völlig ausgeschlossen. Umso beachtenswerter ist die Tatsache, daß die Höllentalklamm jedes Jahr im Frühjahr unter erheblichen Aufwand durch eine professionelle Wegebaufirma von Eis- und Schneemassen befreit wird, Schäden beseitigt werden, und die Wege, Brücken und Tunnelanlagen gesichert und begehbar gemacht werden.

Sollten Sie Interesse an einer Klammwanderung im Winter haben, dann schauen Sie doch mal in die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen.




Preise

  • Erwachsene 4,00 Euro
  • Gäste mit Kurkarte 2,00 Euro
  • Gruppenkarte 2,00 Euro
  • Kinder 1,00 Euro
  • Alpenverein-Mitglieder 1,00 Euro



Einkehrmöglichkeiten

Direkt in der Höllentaleingangshütte haben Sie die erste Möglichkeit auf eine kleine Stärkung. Aber auch nach der Klamm bietet sich normalerweise noch ein interessantes Tourenziel zur Einkehr: die Höllentalangerhütte. Die alte Höllentalangerhütte aus dem Jahr 1893 wurde allerdings im September 2013 abgerissen. An gleicher Stelle entsteht nun eine neue moderne Hütte, die in ihrer Bauweise den Lawinengefahren angepasst ist. Läuft alles planmäßig, so findet im Mai 2015 die Eröffnung statt.

Ca. 20 Minuten geht die Wanderung nach dem Verlassen der Höllentalklamm noch weiter, bis sich ein breites hochalpines Tal vor Ihnen öffnet und die Höllentalangerhütte (1387m) zur Rast einlädt. Die neue Hütte bietet Ihnen ab Mai 2015 nicht nur die Möglichkeit zur Verpflegung, sondern darüber hinaus auch die Gelegenheit zur Übernachtung. Sie ist somit der ideale Ausgangspunkt für weitere Touren, wie z.B. die Zugspitzbegehung über den Höllentalferner.




Wichtig!!!

Es ist untersagt sperrige Gegenstände, wie z.B. Fahrräder durch die Höllentalklamm zu führen. Bitte beachten Sie das insbesondere bei geplanten Radtouren. Auch eine Begehung der Klamm mit Rollstühlen oder Kinderwägen ist nicht möglich.

In der Klamm herrschen auch an Hochsommertagen kühle Temperaturen. Achten Sie deshalb auf entsprechende Kleidung. Zudem ist die Besichtigung der Höllentalklamm eine recht feuchte Angelegenheit, da es auch an trockenen Tagen dauerhaft von den umliegenden Felswänden tropft. Eine Regenjacke hilft in diesem Fall auf den engen Wegen besser als ein sperriger Schirm. Auch ein Schutz für Ihre Videokamera oder Ihren Fotoapparat sollten nicht fehlen.

Zuletzt soll noch einmal darauf hingewiesen werden, daß die Höllentalklamm, trotz des guten Ausbaus der Wege, Teil einer rauen Natur ist und somit besondere Achtsamkeit und Vorsicht geboten ist. Sollten Sie Kinder mit auf die Wanderung nehmen, sind zusätzliche Karabinersicherungen durchaus sinnvoll, denn Kinderaugen sind natürlich schnell abgelenkt.

Bei plötzlich auftretetem Unwetter bieten die Tunnelanlagen optimalen Schutz.